Startseite | Login | Impressum | Sitemap  
 

Lebensmittelallergie

Eine Allergie wird als Überreaktion des Immunsystems auf einen an sich harmlosen Stoff definiert. Der Körper ist dabei nicht in der Lage, diesen Stoff (Eiweiße verschiedener Quellen) als harmlos zu erkennen, sondern stuft diesen als feindlich und potentiell gefährlich ein. Der Begriff Lebensmittelallergie beschreibt dabei eine eben solche Reaktion auf Lebensmittel, woraus ganz unterschiedliche Symptome resultieren können: Magen-Darm-Beschwerden, Durchfälle/Verstopfung, Migräne, Hautsymptome, Verhaltensauffälligkeiten und andere.

Häufig wird unter dem Begriff Lebensmittelallergie alles zusammengefasst, was zu einer Symptomausprägung nach der Nahrungsaufnahme führt: „echte“ Lebensmittelallergien werden durch bestimmte Antikörper (Immunglobuline vom Typ E (IgE)) vermittelt, wohin gegen Pseudoallergien und auch Unverträglichkeiten nicht durch diese vermittelt werden. Kuhmilch ist ein gutes Beispiel um diesen Unterschied zu verdeutlichen: eine echte Lebensmittelallergie ist die Kuhmilch-Eiweiß-Allergie (IgE-vermittelt), wohingegen die (Kuh-) Milchzucker-Unverträglichkeit (Laktose-Intoleranz) auf einen Enzymmangel im Darm zurückzuführen ist, so dass ausschließlich Darm-Symptome auftreten.

Bei allen drei Krankheitsbildern ist eine Beratung durch eine Ernährungsfachkraft anzuraten, da die Betroffenen häufig eine sehr stark ausgeprägte Symptomatik aufweisen, welche die Lebensqualität erheblich einschränken kann. Das Gesundheits-Pädagogische Zentrum mit Therapie Schwelmer Modell bietet in allen Fällen Ernährungs- und Allergie-beratung an, denn häufig reicht die Meidung des Lebensmittels an sich nicht aus.
Bei hoch-sensitiven Personen reichen auch Spuren der betreffenden Lebensmittel in Fertigprodukten, um eine starke Symptomatik auszulösen. Auch bei Personen, die eine erbliche Disposition für Allergien haben (sog. Atopiker), kann eine Beratung (präventiv) sinnvoll sein. Dies gilt insbesondere für Kinder von atopischen Eltern, denn so kann eine Symptomatik durch geeignete Präventionsmaßnahmen von vorne herein verhindert werden.